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Herzlich willkommen

Ich begrüße alle ganz herzlich auf den Seiten des Heimatverein Hochmoor e. V. Erleben und Erfahren Sie bei uns doch einfach einmal etwas über den Torfabbau, der die Gegend in und um Hochmoor geprägt hat.
Unser D(T)orfmuseum ist ein kleines, aber feines Museum in unserer ehemaligen Dorfschule und beherbergt eine sehenswerte Ausstellung. Es wird von den Mitgliedern des Heimatvereins gepflegt und ist in den Sommermonaten an jedem Samstag in der Zeit von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet.

Ein Besuch lohnt sich bestimmt! Schauen Sie einfach mal vorbei!

Viele Grüße!
Ihr Reinhold Gertz
1. Vorsitzender
Heimatverein Hochmoor e.V.

Frühjahrsputz am Heimathaus

Wenn der Frühling Einzug hält werden überall Gärten und Parkanlagen auf Vordermann gebracht und das gilt auch für den Heimatverein. Dazu haben sich am Samstag, den 14. April um 9 Uhr Vorstandsmitglieder und freiwillige Helfer am Heimathaus getroffen um das gesamte Areal sowie die Räumlichkeiten unter die Lupe zu nehmen.
Mit allerlei Gerätschaften ausgestattet haben sich die Männer die Außenanlagen vorgenommen und haben Büsche und Strauchwerk in Ordnung gebracht, Dachrinnen gereinigt und vieles mehr.Ein neu geschaffener idyllischer Platz unter dem großen Rhododendren hinter dem Heimathaus läd jetzt zusätzlich zum Verweilen ein.

Derweil waren die Vorstandsfrauen mit der Reinigung und verschönerung des Museums und des Versammlungsraumes befasst und sorgten hier für das notwendige Ambiente. Schließlich möchte der Heimatverein auch in der jetzt beginnenden Saison allen Besuchern und Nutzern eine mustergültige und idyllische Parkanlage präsentieren und ein Ambiente zum Wohlfühlen im und am Heimathaus schaffen, das immer mehr Besucher anlocken soll. Vereine, Gruppen, Hochzeitspaare nutzen vermehrt dieses Angebot und nach der Sanierung erhofft sich der Heimatverein hier noch eine entsprechende Steigerung, wie Vorsitzender Reinhold Gertz betont, der sich mit mit seinen Vorstandskollegen und viel Einsatz um die Durchführung der Sanierungsmaßnahme kümmert. Für das leibliche Wohl nach getaner Arbeit wurde am bestens gesorgt.

Tolles Osterfeuer am Heimathaus

Lodernde Flammen unmittelbar neben dem Heimathaus auf einem freien Feld waren am Ostersonntagabend in den frühen Abendstunden weithin sichtbar und deuteten auf das Osterfeuer hin, dass der Heimatverein Hochmoor als Traditionsveranstaltung bereits seit Jahrzehnten organisiert. Zahlreiche Bürger und Heimatfreunde auch von auswärts verbinden ihren Osterausflug mit einem Abstecher zum Osterfeuer und verbringen hier mit Kind und Kegel einen geselligen Abend und beobachten das Flammenspiel bei bester Unterhaltung.

Bis es soweit war hatte der Vorstand des Heimatvereins kräftig Hand angelegt um die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Sorgfältig wurde das zwischengelagerte Brennmaterial auch von ausgedienten Weihnachtsbäumen unmittelbar vor dem Fest umgeschichtet um eventuellen Wildtieren noch eine Fluchtmöglichkeit zu geben, bevor Heinrich Grösbrink und Lukas Schultewolter mit ihren Fahrzeugen den Abtransport übernahmen. Viele Familien waren mit ihren Kindern gekommen und in den Parkanlagen rund um das Heimathaus fanden sie beste Spielmöglichkeiten und tummelten sich prächtig.

Wem der Hunger plagte, konnte sich mit Stockbrotbacken am offenen Feuer die Zeit vertreiben und die Möglichkeit mit Unterstützung einiger Vorstandsfrauen nutzten die Kinder fleißig um anschließend ihr selbst am Feuer gebackenes Produkt zu verkosten. Mathilde Grösbrink als versierte Küchenfee hatte dazu den Teig hergestellt und kennt hierfür die richtige Rezeptur. Doch beim Stockbrot allein musste es nicht bleiben, auch bunte Ostereier dem Anlass entsprechend warteten auf kleine und große Abnehmer und am Grill konnte sich jeder mit knusprig braunen Würstchen versorgen wie auch mit Kaltgetränken.

Viele hatten ihren Osterbesuch gleich zum Heimathaus mitgebracht und konnten so hautnah erleben, wie Heinrich Grösbrink bei Einbruch der Dunkelheit das Feuer entzündete. Das regte um so mehr zu Geselligkeit und Austausch untereinander an und so dachten die kleinen wie großen Osterfeuerbesucher sobald noch nicht an den Heimweg, denn schließlich gibt es ja noch einen weiteren Feiertag. Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz lobte denn auch das große Engagement seiner Vorstandskollegen nicht nur beim Osterfeuer sowie die Beteiligung der Bürger zur Unterstützung und Förderung der Traditions- und Brauchtumspflege in Hochmoor.

Wechsel an der Spitze des Velener Heimatvereins

Beim Heimatverein Velen ist eine Ära zu Ende gegangen. Karl-Heinz Honerbom hat den Vorsitz bei der Generalversammlung in die Hände von Franz Josef Messings gelegt.

Ehrenvorsitzende unter sich: Alfons Wellermann (l.) dankt Karl-Heinz Honerbom für seine langjährige Arbeit im Heimatverein. Honerbom trat bei der Generalversammlung nicht mehr zur Wahl an und wechselt in den Ehrenvorstand. Bericht und Foto von Hubert Gehling (Borkener Zeitung)

Ovationen gab es nach der Lobrede Manfred Kulms auf Honerbom und Helgard Möller, die 38 Jahre im Verein tätig war. „Karl-Heinz Honerbom hat den Heimatverein gelebt von morgens bis abends. Er hat sich engagiert, wo es nur ging, war Motivator und immer mittendrin bis an die Leistungsgrenze“, so Kulm. 1985 war Honerbom in den Heimatverein Velen eingetreten, seit 2004 war er Vorsitzender. Für sein Engagement wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Honerbom bedankte sich bei den Vorstandskollegen, bei Ehefrau Mechtild und dem Ehrenvorsitzenden Alfons Wellermann.

Korbflechter immer aktiv

Foto: Andreas Sicking
Foto: Andreas Sicking Das Foto zeigt die Korbflechter, von links: Josef Bödder, Ramsdorf, Annette Griep, Velen, Josef Knuf, Weseke, Hausherr und Gastgeber Josef Tastowe. Nicht im Bild: Rudolf Klocke, Velen.

Wenn die ersten Nachtfröste ins Land gezogen sind ist Erntezeit für Josef Tastowe aus Hochmoor. Dann rückt der frühere Schulhausmeister der örtlichen Grundschule mit einem scharfen Messer den Weiden zu Leibe, die er am Lärmschutzwall seines Grundstückes angepflanzt hat und in einer Höhe von rund zwei Metern goldbraun in der Sonne leuchten. Genau die richtige Farbe, um daraus Weidenkörbe und mehr herzustellen, sagt der Hobbyflechter, der mit Leib und Seele seit über dreißig Jahren einer nicht mehr alltäglichen Freizeitbeschäftigung frönt.

Aber auch dieses Freizeithandwerk will gelernt sein und vor mehr als drei Jahrzehnten traf er auf den inzwischen verstorbenen Gescheraner Hans Rieken, der als Akkordeonspieler und Korbmacher bekannt war und in Tastowe einen „gelehrigen Schüler“ fand. Nach und nach gesellten sich weitere Natur- und Heimatfreunde hinzu, um unter Anleitung das „Korbflechter-Abitur“ zu erlangen. Jeden Dienstagnachmittag versammeln sich seine Mitstreiter im Wirtschaftsraum des Hauses Tastowe und gehen dabei ganz ungezwungen ans Werk, nachdem der Hausherr und Gastgeber Tastowe zuvor die benötigten Weiden am Lärmschutzwall seines Grundstücks geschnitten hat. Und dann geht es keinesfalls im Akkordtempo an die Arbeit, denn zwischendurch muss Zeit zum Praoten bleiben, betont Rudolf Klocke aus Velen als geselliger Unterhalter mit viel Humor und begeisterter Korbflechter wie auch seine Mitstreiter Josef Bödder aus Ramsdorf, Josef Knuf aus Weseke, Paul Terstegge aus Velen der gelegentlich vorbeischaut und mit Annette Griep aus Velen ist sogar eine Frau dabei.

Es gibt bestimmte Arbeitschritte um so ein Flechtwerk zu erstellen, erläutert Hausherr Tastowe. Zunächst müsse für einen Korb das Gerippe angefertigt werden aus Haselnuss oder anderen biegsamen Holzarten. Unerlässlich dabei ein scharfes Messer, kleine Nägel zum Befestigen der übereinander liegenden Bügel sowie Rosendraht. Wenn mit dem eigentlichen Flechten die jeweiligen Korbkreationen deutlich werden, seien den Ideen keine Grenzen gesetzt, versichert die Flechter-Runde. Früher waren diese Korbwaren klassische Gebrauchsgegenstände. Die Kiepenkerle trugen diese Produkte in Großformat auf dem Rücken und zogen damit – sozusagen als Tante Emma-Laden zu Fuß – gefüllt mit den notwendigsten Lebensmitteln von Haus zu Haus, um ihre Waren anzubieten. Heute dienen die Körbe der Aufbewahrung von Kaminholz oder der Verschönerung von Wohnungen sowie als Geschenkartikel.

Geselligkeit steht in der Guppe neben dem Flechten obenan und jeder bringe neben seinen kreativen Fähigkeiten auch Humor mit ein, so dass es viel zu lachen gebe, ist Hausherr Tastowe mehr als zufrieden mit seinen geselligen Mitstreitern. Da hilft er gerne mal nach mit einem kühlen Tropfen. Das ganze Jahr über schärmen die Korbflechter bei entsprechenden Anlässen aus und so waren sie im vergangenen Jahr bei den Landfrauen in Oeding auf dem Hofe Busch, beim Hoffest Hillejan in Ramsdorf, Mühlenfest in Weseke und natürlich beim gemeinsamen Erntedankfest von Heimatverein und Kolping Hochmoor.

Auch Schulen profitieren bei Vorführungen von der Flechtkunst und wer interessiert ist und mehr über das Korbflechten erfahren möchte, kann sich gern an Josef Tastowe wenden.

Aktuelles

Am kommenden Sonntag, 18. März, nimmt auch eine Vorstandsabordnung des Heimatvereins Hochmoor an der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Velen teil. Gegenseitige Besuche zwischen den beiden befreundeten Heimatvereinen werden schon seit Jahren gepflegt und abwechselnd sind die Heimatfreunde im Sommer zum Fühschoppen mit Programm in Velen und Hochmoor zu Gast. Diese gegenseitigen Besuche dienen dem Austausch untereinander und fördern das gute Miteinander, loben die beiden Vorsitzenden Karl-Heinz Honerbom aus Velen und Reinhold Gertz vom Heimatverein Hochmoor. Die Versammlung beginnt um 17 Uhr im Gasthof Coesfelder Tor (Büld) in Velen.

Am Donnerstag, 22. März sind die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins um 19 Uhr zur Sitzung im Heimathaus eingeladen. Im Wesentlichen geht es hier um den Stand der Baumaßnahmen im Heimathaus, die in diesem Jahr durchgeführt werden sollen. Informiert wird auch über weitere Angelegenheiten des Vereins wie anfallende Termine und Programmgestaltungen. Der Heimatverein erinnert in diesem Zusammenhang auch an den Tagesausflug am Samstag vor Pfingsten in die Römerstadt Xanten, wo noch Plätze frei sind. Diese historische Kleinstadt am Niederrhein ist bekannt durch die Ausgrabungsstätten und den sehenswerten Xantener Dom. Wer hier noch mitfahren möchte, sollte sich möglichst umgehend an Kassierer Rolf Schlüter wenden der nähere Auskünfte zur Fahrt erteilt, rät Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz.

Abfallsammelaktion 2018

Auf die Jugend ist Verlass, das bewiesen erstmals in besonderer Weise auch rund zwanzig Kinder der Grundschule Hochmoor, die sich bei der jüngsten Müllsammelaktion nach einem Aufruf an die Schule hier einbrachten. Und sie kamen nicht allein, denn etliche Kinder hatten gleich Eltern und sogar Omas oder Opas mitgebracht und so machten sich rund 35 kleine und große Sammler aus Heimatverein, Kolping, Grundschule und weitere Helfer ab 9 Uhr vom Feuerwehrgerätehaus aus an die Arbeit.

Dieser Umwelttag, zeitgleich auch in Gescher hat sich bewährt und wird vom Stadtmarketing organisiert zusammen mit den örtlichen Vereinen und Gruppen und existiert in Hochmoor bereits seit über dreißig Jahren. Mit Eimern, Handschuhen und blauen Müllsäcken ausgestattet nahmen die Sammler flächendeckend das ganze Dorf ins Visier und Heinz-Peter (Boris) Schulz vom Heimatverein transportierte mit seinem Anhänger die vollen Müllsäcke in die bereitgellten Container am Feuerwehrgerätehaus.

Spektakuläre Funde gab es weniger und auch die gesamte Müllmenge war eher Rückläufig, wenngleich in der Grünen Mitte ein Fund doch eher zur Sorge Anlass geben könnte. Hier fand man Klemmverschlusstüten (Verpackung für Cannabis) und damit scheint man auch in Hochmoor sich mit Drogen zu beschäftigen. Statt die Zeitung Wochenpost in die Briefkästen zu verteilen, landeten etliche festverschnürte Originalpacks in der Nähe des Friedhofes im Gebüsch. Überall im Dorf war man bei besten Wetter an diesem Vormittag fleißig unterwegs, um dem einstigen Gold-Dorf alle Ehre zu machen und auch den Schülern hat es Spaß gemacht, wie Jaron Eichmann (9Jahre) und sein Bruder Levin Eichmann (6 Jahre) aus Tungerloh-Pröbsting betonen und auch Gertrud Terhart war mit Enkelkind Florentine (9 Jahre) fleißig dabei.

Da musste natürlich nach getaner Arbeit eine Belohnung folgen und die gab es im Feuerwehrgerätehaus mit leckerer Erbsensuppe, Würstchen mit Brötchen und auch Nachtisch von örtlichen Lieferanten als kleines Dankeschön für großen Einsatz. Auch Bürgermeister Thomas Kerkhoff wusste in einer kurzen Ansprache gerade auch die Aktivitäten der Jugend zu würdigen und dankte allen Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement. Dank zollte auch Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz allen, die durch ihren Einsatz zur Verschönerung des Ortsbildes und besonders auch der Freiwilligen Feuerwehr Hochmoor, die nicht nur an diesem Tag ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, sondern immer um das Gemeinwohl der Bürger bemüht ist und sich an so manchen Aktionen beteiligt.

Programm für 2018 steht!

An Aktivitäten und Terminen für das neue Jahr mangelt es beim Heimatverein Hochmoor nicht wie ein Blick auf die Übersicht deutlich macht. Auf der jüngsten Jahreshauptversammlung in Haus Wübbeling wurde der Termin- und Einsatzplan für dieses Jahr endgültig verabschiedet.

Los geht es mit dem Umwelttag am 10. März, wo flächendeckend das Dorf von Müll und Unrat auf öffentlichen Plätzen und Anlagen befreit werden soll. Tradition hat das Osterfeuer, das der Heimatverein am 1. April gemeinsam mit dem Heimatverein Velen am Heimathaus entzünden wird. Den Frühjahrsputz am und im Heimathaus gehen Vorstand und Helfer am 24. April an.

Ein Highlight ist die Fahrt nach Xanten für alle Heimatfreunde am 19. Mai und der Bürgerschützenverein nutzt auch die Parkanlagen am Heimathaus mit, um das Vorüben am 7. Juli durchzuführen wie auch das Vogelschießen am 15. Juli.

Zu Gast ist der Heimatverein Velen im Rahmen eines Frühschoppens am 4. August und am 11. August macht der Heimatverein gemeinsame Sache mit der Kolpingsfamilie mit einer Pättkesfahrt. Am 2. September findet die Feuerwehr-Leistungsprüfung und die Glockenstadttour statt wo auch der Heimatverein eingebunden ist. Am 14. Oktober wird Erntedankfest gefeiert mit Brot backen und am 10. November zieht der St. Martinszug durch das Dorf. Die Laubaktion am Heimathaus wird am 17, November durchgeführt und am 30. November wird zusammen mit dem Bürgerschützenverein der Weihnachtsbaum in der Grünen Mitte aufgestellt. Mit der Nikolausfeier am 6. Dezember im Forum der Grundschule endet einmal mehr ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Programm für alle Bürger und auch Gäste, die ebenfalls willkommen sind.

Zwischendurch gibt es für den Heimatverein dann noch Glückwünsche zu überbringen bei hohen und runden Geburtstagen der Mitglieder und bei Goldhochzeiten. Ebenfalls nehmen Vorstandsabordnungen an Frühjahrs- und Herbsttagungen auf Kreiseben teil und folgen auch Einladungen zu weiteren bedeutenden Anlässen, die den Heimatverein betreffen. „Es wird nie langweilig im Heimatverein,“ betont auch Vorsitzender Reinhold Gertz als engagierter Vereinschef und wenn die Bürger diese Angebote reichlich nutzen, macht die Arbeit für die motivierten Vorstandsmitglieder und Helfer auch Spaß, hofft Gertz auf eine gute Beteiligung der Bevölkerung an diesen Angeboten. Die einzelnen Termine und näheren Angaben dazu werden jeweils rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.

Heimatvereinsmitglied bekommt Rettungsmedaille!

Ministerin Scharrenbach
Ministerin Scharrenbach überreichte die Rettungsmedaille des Landes NRW an Friedhelm Schäfer (l.) Polizeioberkommissar Klaus Sikorski aus Hochmoor (2.v.r.) und Polizeihauptkommissar Reinhard Dittrich. Foto (pd)

"Mut und Zivilcourage bewiesen"

Ministerin Scharrenbach mit Klaus Sikorski.
Ministerin Scharrenbach mit Klaus Sikorski.

Die Heldentat liegt bereits mehr als drei Jahre zurück. Am 25. Oktober 2014 war es, als der Polizeibeamte Klaus Sikorski aus Hochmoor zusammen mit einem Kollegen einen Mann aus dem brennenden Wohnwagen rettete. Dafür erhielt der 52-jährige am Freitag die Rettungsmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen. Insgesamt waren es 17 Personen, die diese Auszeichnung aus den Händen von Ministerin Ina Scharrenbach erhielten.

In der Feierstunde in Möchengladbach dankte die Ministerin den Rettern für ihren selbstlosen Einsatz: "Sie haben mit herausragendem Mut und großer Zivilcourage gehandelt. Sie sind in Situationen geraten, in denen sie sich selbst und ihr Leben in höchste Gefahr gebracht haben, um anderen Menschen das Leben zu retten. Sie haben Maßstäbe gesetzt in einer Zeit, in der die Klagen über eine Verrohung unserer Gesellschaft zunehen. Ich möchte Ihnen von Herzen danken für ihren mutigen Einsatz für andere Menschen. Es wäre schlecht um unsere Gesellschaft bestellt, wenn es Menschen wie Sie nicht gäbe."

Bürgermeister Thomas Kerkhoff
Bürgermeister Thomas Kerkhoff war bei der feierlichen Übergabe der Rettungsmedaille in Mönchengladbach anwesend.

Klaus Sikorski stammt gebürtig aus Gladbeck, wohnt seit 2000 in Hochmoor und ist, wie hier bereits berichtet als, als Bezirksbeamter das "Gesicht" der Polizei in Dülmen-Nord und Rorup. Zum Zeitpunkt der Rettungstat war ein der Polizeiwache Dülmen tätig. Den Hergang rief Ministerin Scharrenbach in Erinnerung. Demnach brach am 25. Oktober 2014 nachts auf einem Campingplatz am Dülmener See ein Feuer aus, als der Bewohner eines seine neue Gasheizung anstellte. Auf einer benachbarten Parzelle bemerkte Friedhelm Schäfer (Haltern am See) das Feuer und eilte zur Hilfe. Aus dem Vorzelt de brennenden Wohnwagens waren Schreie zu hören. Schäfer öffnete die Holztür, wo ihm dichter Rauch entgegenschlug. Er hielt sich seine Jacke vor die Augen und tastete sich voran. Im hinteren Bereich des Vorzeltes fand er den eingeschlossenen Camper und wollte ihn hinausführen. Noch im Gefahrenbeich brach der Mann ohnmächtig zusammen.
Die beiden Polizeibeamten Klaus Sikorski und Reinhard Dittrich trafen genau in dem Moment ein, als Schäfer vergeblich versuchte, den bewusstlosen Bewohner aus dem Gefahrenbereich zu ziehen. Den beiden Beamten gelang es, den ohnmächtigen Mann aus der Brandzone zu bergen - der Camper war gerettet.

"Mit ihrem mutigen Einsatz haben Friedhelm Schäfer, Klaus Sikorski und Reinhard Dittrich ihr eigenes Leben riskiert und einem anderen Menschen das Leben gerettet" sagte Scharrenbach. Durch den dichten Rauch hätte es der Camper alleine nicht mehr ins Freie geschafft und wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit Opfer der Flammen geworden. Die Retter zogen sich bei der Aktion eine leichte Rauchgasvergiftung zu. "Aber ich würde wieder wieder so handeln, keine Frage" sagte Sikorski der AZ.

Das gute Gefühl, Menschen aus lebensgefählichen Situationen zu retten, hat Sikorski schon früher erlebt. Bei der Hochwasserkatastrophe 2002 war der Polizist in Dresden und Leipzig eingesetzt. "Da ging es damals darum, Menschen aus überfluteten Häusern zu holen", blickt der 52-jährige zurück. Dafür wurde er mit dem "Fluthelferorden" des Landes Sachsen ausgezeichnet.

Quelle: AZ Gescher

Aus der Generalversammlung

Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder
Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder von links: Angelika Gertz, Heinz Grösbrink, Birgit Schulz, Vorsitzender Reinhold Gertz, Wilhelm Lütkenhaus, Arno Schulte, Sigrid und Harald Beck.

Aus bescheidenen Anfängen heraus hat sich der Heimatverein Hochmoor in den vergangenen 55 Jahren zu einem Aushängeschild für das Dorf und auch darüber hinaus entwickelt und ist in Anbetracht der noch bevorstehenden Sanierungsmaßnahmen im Innenbereich noch längst nicht am Ziel seiner Wünsche angelangt. Das wurde auf der jüngsten Jahreshauptversammlung in Haus Wübbeling neben den üblichen Regularien ebenfalls deutlich und dazu konnte Vorsitzender Reinhold Gertz neben den Teilnehmern auch mit Karl-Heinz Honerbom den Vorsitzenden des Heimatvereins Velen willkommen heißen mit Ehefrau Mechtild und Medienwart Albert Finke.

Nach der Totenehrung verlas Rüdiger Sondermann als Schriftführer das lange und ausführliche Protokoll und für diese Meisterleistung bei den Formulierungen und schriftlichen Darstellungen wurde er mit einem tollen Applaus bedacht. Ausführlich informierte der Vorsitzende dann über die zahlreichen Aktivitäten aus 2017, angefangen vom Sanierungskonzept des Pavillons mit finanzieller Unterstützung der innogy SE auf Veranlassung von Vera Sondermann und der besonderen Muskelhypothek von Klaus Klavon und Detlev Tenkamp vom Heimatverein und den Maurern Thomas Renners und Andreas Hermeler aus Gescher die neben weiteren Helfern dieses Projekt umgesetzt hatten.

Als Bereicherung ist auch die neue Fahrradladestation am Heimathaus zusehen wo auch hier Vera Sondermann ihre Beziehungen zur einer solchen Einrichtung spielen ließ. Über 1.500 Besucher verzeichnete das Museum und fünf standesamtliche Trauungen fanden statt. Zu den regelmäßigen Aktionen gehören der Frühjahrsputz am Heimathaus, Teilnahme an der Dorfreinigungsaktion, Osterfeuer, gemeinsame Pättkesfahrt mit Kolping, gegenseitige Besuche mit den Heimatvereinen Velen und Gescher, Beteiligung an der Glockenstadt-Tour, Erntedankfest, Martinsumzug. Weihnachtsbaum aufstellen und Nikolausfeier. Auch an überregionalen Verbandsveranstaltungen nahm der Heimatverein teil und als gute Botschafter sind seit nunmehr elf Jahren die Montagsfahrer im Heimatverein unterwegs. Zusammengefunden hat sich inzwischen auch ein Archivteam, das für die Nachwelt Berichte und Dokumente aus vergangener Zeit aufarbeitet und festhält. Nicht vergessen werden Mitglieder bei hohen und runden Geburtstagen mit einem Präsent. Eigene Gruppen innerhalb des Vorstandes sorgen dafür, dass die Parkanlagen gepflegt, das Torfstecher-Areal in Ordnung gehalten wird und die Heimathausbienchen mit dem Backteam sind die gute Seele im Heimathaus.

Kassierer Rolf Schlüter trug das Zahlenwerk vor und der Bankkaufmann konnte ein sattes Polster vermelden, das im Hinblick auf die zu erwartenden Kosten der Sanierung langfristig angespart wurde. Hubert Hoffboll der mit Walter Sandkühler den Prüfdienst übernommen hatte, fand nur Lob für die tadellose Buchführung. Reinhold Thiede prüft jetzt für Sandkühler. Der Wiederwahl stellten sich die Vorstandsmitglieder Wilhelm Lütkernhaus, Arnold Schulte, Harald Beck, Heinrich Grösbrink, Birgit Schulz, Sigrid Beck und Angelika Gertz, die allesamt in ihren Ämtern bestätigt wurden.

Endgültig verabschiedet wurde die Neufassung der Satzung. Insgesamt 14 Termine des 258 Mitglieder zählenden Heimatvereins wurden für das Jahr 2018 bekannt gegeben die sich vielfach jährlich wiederholen und jeweils zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden. Damit mangelt es an Lebendigkeit im Verein absolut nicht und alle Bürger sind aufgerufen, diese Angebote zu nutzen. Den Mitglieder, Förderern und Helfern, insbesondere dem Vorstand galt zum Abschluss der Dan k des Vorsitzenden Reinhold Gertz für ihre Hilfe und Unterstützung.

Neue innogy eBike-Ladestation am Heimathaus

Freuen sich über die innogy eBike-Ladestation am Heimathaus in Hochmoor von links: Bernhard Voßkühler, Christian Hübers, Reinhold Gertz, Vorsitzender Heimatverein, Heinz-Peter Schulz, 2. Vorsitzender Heimatverein, Vera Sondermann und Monika Schürmann

Fahrt des Heimatvereins Hochmoor nach Xanten

Eine tolle Fahrt nach Xanten mit Besuch des Römermuseums im archäologischen Parks plant der Heimatverein Hochmoor. Am 19. Mai soll es um 09:00 Uhr an der „grünen Mitte“ in Hochmoor mit dem Bus losgehen. Nach der Ankunft in Xanten ist dann eine gemeinsame Führung im Archäologischen Park geplant.

Wie der Landschaftsverband Rheinland (LVR) als Betreiber des Parks auf seiner Website mitteilt ist ein Highlight die große preisgekrönte Eingangshalle des römischen Stadtbads, über dessen alten Grundmauern es sich erhebt. Die Ausstellung führt als zeitlicher Rundgang von der Zeit Cäsars bis zu den Franken durch die ereignisreiche römische Geschichte Xantens. Zahllose Originalfunde aus der römischen Stadt und den Legionslagern zeichnen ein lebendiges Bild des römischen Alltags in Germanien. Unter den gezeigten Exponaten beeindrucken besonders die Überreste eines römischen Schiffes, das in zwölf Metern Höhe freischwebend im Raum hängt.

Nach einem kurzen Spaziergang in die Innenstadt von Xanten, wird in einem von Organisator Rolf Schlüter bestens ausgesuchtem Lokal zu Mittag gegessen. Nach dem Essen ist Zeit für eine Besichtigung des Xantener Domes. Bei rechtzeitiger Anmeldung kann bei Wunsch auch eine Führung im Dom oder der Innenstadt organisiert werden.

Die Kosten der Fahrt belaufen sich nach Auskunft von Rolf Schlüter auf 40 € pro Person für Mitglieder und 50 € für Nichtmitglieder. Hierbei ist die Fahrt, der Eintritt und das Mittagessen bereits inbegriffen.

Anmeldungen nimmt Rolf Schlüter noch persönlich oder unter Tel.: 02863 / 4103 an.

Mitgliederversammlung am 19.01.2018

Das vergangene Jahr Revue passieren wollen die Mitglieder des Heimatverein Hochmoor auf der Jahreshauptversammlung am Freitag den 19. Januar 2018 um 20:00 Uhr im Haus Wübbeling. Den ausführlichen Jahresbericht gibt Vorsitzender Reinhold Gertz. Auch für das neue Jahr haben sich der Vorstand und die vielen Helfer viel vorgenommen, heißt es in der Ankündigung. Auf die Protokollverlesung durch Schriftführer Rüdiger Sondermann folgt der Kassenbericht durch Rolf Schlüter.

Nach den turnusmäßig anstehenden Wahlen muss auch über eine Korrektur der Satzung abgestimmt werden und für 2018 steht schon einiges an Terminen und Veranstaltungen im Heimathaus an. Des Weiteren erfahren die Mitglieder Näheres über die beabsichtigten Innenrenovierungen im Heimathaus.

Den Heimat- und Naturfreunden, Radlern und Wanderern bietet der Heimatverein Hochmoor schon seit Jahren in seinen idyllischen Parkanlagen eine Raststätte zum Verweilen in einem herrlichen Umfeld mit Wanderhütte, Backhaus, Kräuterhochbeet und Insektenhotel. Die neueste Errungenschaft ist jetzt eine Ladestation für E-Bikes für jedermann die durch die innogy aufgestellt wurde. Auf Anregung von Vera Sondermann als engagierte Mitarbeiterin im Heimatverein konnte dieses Vorhaben jetzt realisiert werden und ab sofort können Elektroradler die Akkus ihrer E-Bikes am Heimathaus in Hochmoor an der Landsbergstraße 60 schnell wieder aufladen.

Gemeinsam nahmen jetzt Monika Schürmann, innogy-Kommunalbetreuerin, Reinhold Gertz als Vorsitzender des Heimatvereins und Christian Hübers als Kämmerer der Stadt Gescher die neue Ladestation offiziell in Betrieb. Reinhold Gertz bedankte sich dabei bei der innogy für die Unterstützung dieses Projektes und besonders auch bei Monika Schürmann als Vertreterin der innogy wie auch bei Vera Sondermann, auf deren Anregung bereits mehrfach Aktionen für den Heimatverein durch innogy gefördert wurden. Sein Dank galt auch Hermann Dumpe der als Hausmeister stets nach dem Rechten schaut und die Ladestation aufgestellt hat. „Wir beobachten seit längere Zeit eine steigende Zahl von Besuchern, die mit dem E-Bike zum Heimathaus kommen. Mit der Ladestation wollen wir unseren Service auch für Elektroradler verbessern und freuen uns sehr, das uns innogy dabei unterstützt. Das wertet das Heimathaus ein weiteres Stückchen auf.“ Betonte Gertz in seiner kurzen Ansprache. Der Standort am Heimathaus hat einen ganz besonderen Charme, so Gertz weiter. Unter dem Motto: „Luft tanken und Fahrrad aufladen,“ können nun die Radler eine kurzweilige Pause zu den Öffnungszeiten im Torfmuseum verbringen, die Naturidylle in den Parkanlagen genießen und mit vollem Akku ihre Fahrt fortsetzen. Auch die Montagsfahrer im Heimatverein, die seit über zehn Jahren zu ihren Touren in die nähere Umgebung aufbrechen, können ebenfalls von der neuen Ladestation profitieren.

„Hier steht die Ladestation genau richtig denn das Heimathaus ist ein beliebtes Ausflugsziel, das durch diese Einrichtung noch weiter an Attraktivität gewinnt,“ so Monika Schürmann, „und wir möchten die Menschen in unserer Region für die klimafreundliche Art der Fortbewegung mit dem E-Bike begeistern und dazu gehört vor allem die Bereitstellung eines flächendeckenden Ladenetzes, damit keinem Radler der „Saft“ für seinen fahrbaren Untersatz ausgeht“. Elektrofahrräder sind ein wichtiger Teil der Mobilität von heute und morgen. Rein äußerlich sind sie von einem normalen Fahrrad kaum zu unterscheiden. Erst der Akku, der hinzugeschaltet werden kann, verrät das Plus an Technik. Längere Touren und Steigungen werden so dank „eingebautem Rückenwind“ zum Kinderspiel, und im Stadtverkehr bringen E-Bikes sogar eine echte Zeitersparnis, denn Staus und die lange Parkplatz entfallen. Durch die Bereitstellung eines flächendeckenden Ladenetzes unterstützt innogy alle, die etwas für die Umwelt tun möchten und vom Auto auf das E-Bike umsteigen, machte die Kommunalbetreuerin in einer Gesprächsrunde währen der Übergabe auf die Vorteile einer Ladestaion deutlich.

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