Herzlich willkommen

Ich begrüße alle ganz herzlich auf den Seiten des Heimatverein Hochmoor e. V. Erleben und Erfahren Sie bei uns doch einfach einmal etwas über den Torfabbau, der die Gegend in und um Hochmoor geprägt hat.
Unser D(T)orfmuseum ist ein kleines, aber feines Museum in unserer ehemaligen Dorfschule und beherbergt eine sehenswerte Ausstellung. Es wird von den Mitgliedern des Heimatvereins gepflegt und ist in den Sommermonaten an jedem Samstag in der Zeit von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet.

Ein Besuch lohnt sich bestimmt! Schauen Sie einfach mal vorbei!

Viele Grüße!
Ihr Reinhold Gertz
1. Vorsitzender
Heimatverein Hochmoor e.V.

72-Stunden-Aktion

Bürgermeister Kerkhoff begrüßte die Teilnehmer
Bürgermeister Kerkhoff begrüßte die Teilnehmer am Donnerstag auf dem Friedhof.

Es hätte nicht besser kommen können bei der 72-Stunden-Aktion mit Verbesserungsmaßnahmen auf dem Friedhof in Hochmoor. Diese bundesweite Aktion des BDKJ als Träger fand überaus große Resonanz, wie allgemein berichtet und das besonders auch in Hochmoor wo sich fast fünfzig Personen eingebracht hatten. Besonders auch die Jugend aus Firmlingen, Messdienern und anderen Bereichen ließen sich nicht lange bitten und packten kräftig an bei der Abwicklung der gestellten Aufgaben. Hier ging es hauptsächlich darum, Pflaster aufzunehmen und auszutauschen, eine Gedenkstätte für Rasengräber einzurichten, Malerarbeiten an der Friedhofshalle durchzuführen und diverse Gartenarbeiten durchzuführen. Was gut gelingen soll, muss auch gut geplant werden und in der Tat wurde das Vorhaben äußerst sorgfältig geplant unter Leitung von Pastoralreferent Jürgen Schulze Herding aus Velen mit den Projektleitern Josef Kerkfeld, Franz Schmidt, Heinrich Grösbrink und Reinhold Gertz. Sie hatten mit wesentlicher Unterstützung  der Stadt Gescher durch Claudia Hisker, Gärtnermeister Christoph Ahlers und Marius Tegeler von Bauamt und Verwaltung diesen Mammutplan ausgearbeitet und diese Mühen sollten sich im Verlaufe der drei Tage auszahlen, wie sich am Ende herausstellte.

Ein großer Volumen war zu stemmen mit der Neupflasterung des Hauptweges und da ist Josef Kerkfeld der Mann vom Fach der sich über Helfer für die Verlegung der Pflastersteine nicht beklagen konnte. Derweil waren an anderer Stelle Helfer damit beschäftigt, die bereits von der Stadt vorbereitete Gedenkstätte für Rasengräber zu vervollständigen und mit Bäumchen einzufassen als würdige Erinnerungsstätte. Eine Metallplatte der Firma Elsing-Brüning aus Gescher trägt den Spruch: „Traurig, dich verloren zu haben! Dankbar, mit dir gelebt zu haben! und erinnert auf besondere Weise an die Verstorbenen im Rasengräberfeld. Auch das Umfeld des großen Friedhofskreuzes wurde aufgehübscht und die Friedhofshalle erfuhr frischen Anstrich. Selbst die Freiwillige Feuerwehr Hochmoor ließ sich einspannen und lieferte das Wasser zum einschlämmen des Pflasters. Den Sand dazu hatte Firmeninhaber Udo Kerfeld mit dem Radlader angeliefert, alles natürlich kostenlos wie bei allen Arbeiten. Zur Stärkung musste natürlich zwischendurch ein Frühstück her und da ist einmal mehr Mathilde Grösbrink die richtige Frau die das perfekt organisieren kann mit Unterstützung weitere Frauen.

Was zunächst gar nicht auf dem Zettel stand, war die Säuberung aller Wege zwischen den Gräberfeldern auf der gesamten Friedhofsanlage. Hier hatte sich schon länger viel Unkraut breit gemacht, wahrlich kein schöner Anblick, war man sich einig, und ob der guten personellen Besetzung an diesen Tagen nahm man einfach alles unter die Lupe, was einer Verbesserung und Reinigung bedurfte, freut sich auch Reinhold Gertz vom Heimatverein der ebenso beteilgt war wie Kolping und Bürgerschützenverein. „Wer derzeit noch Unkraut auf dem Friedhof sucht wo es nicht hingehört, muss schon die Lupe nehmen,“ meint auch Mathilde Grösbrink und freut sich wie alle Beteiligten über das lang ersehnte Bild eines Friedhofes als Aushängeschild einer Gemeinde. Als Durstlöscher hatte Dominikus Bartusch als Stadtverbandsvorsitzender der CDU Gescher eine Kiste Bier als willkommene Abkühlung im Gepäck und auch ein Mittagessen das die Stadt organisiert hatte kam am Ende als Stärkung gerade recht. Zum Abschluss dankte Jürgen Schulze Herding allen Beteiligten für ihren großen Einsatz und hatte für die Projektleiter noch ein Präsent parat. Ein besonderes Lob galt der Stadt Gescher mit Bauhof und Friedhofsamt für die Gestellung der Materialien sowie Planung und Vorarbeiten. „Was hier von Bürgern im Zusammenspiel mit der Stadt geleistet wurde, ist einfach vorbildlich und beispielhaft“, zog Schulze Herding ein mehr als positives Fazit dieser 72-Stunden-Aktion.

Montagsfahrer unterwegs...

Insgesamt 49 Kilometer
Insgesamt 49 Kilometer legten die Montagsfahrer am Montag zurück. Ziel war ein Rhododendron-Park.

Heimatvereine tagen in Hochmoor

Bäckermeister Alois Mensing aus Ramsdorf hatte in seiner Funktion als stellvertretender Kreisheimatpfleger am Mittwoch (24.05.2019) zur Frühjahrstagung zum Heimatverein nach Hochmoor eingeladen und zahlreiche Abordnungen der 15 Heimatvereine in seinem Zuständigkeitsbereich waren dieser gerne gefolgt. Unterstützt wurde er von den zuständigen Mitarbeitern des Kreises Ulrike Brandt und Antonius Böing, die im Vorfeld als Ansprechpartner für die Vereine, bereits alles bestens organisiert hatten.

Reinhold Gertz, als Vorsitzender und Gastgeber des Heimatvereins aus Hochmoor begrüßte die Gäste am Nachmittag am Eingang zum Naturschutzgebiet Fürstenkuhle, denn mit Markus Lanfer als Naturpädagoge hatte man ein Vorstandsmitglied in den eigenen Reihen, das sich hier bestens auskennt und die Gruppe mit zahlreichen Informationen über Flora und Fauna zum ersten Programmpunkt des Tages in das Naturschutzgebiet führte. Moorfrosch und Knoblauchkröte bekamen die Gäste zwar nicht zu Gesicht, aber auch die zahlreichen geschichtlichen Infos über den Werdegang des Hochmooraner Gebietes kamen bei den Teilnehmern gut an.

Am Heimathaus angekommen konnte Gertz bei seiner Begrüßung den Gästen stolz so einiges über den aktuellen Stand der doch zahlreichen Investitionen in und um das Heimathaus in Hochmoor berichten, um dann zur Stärkung an die vorbereitete Kaffeetafel einzuladen. Gestärkt wurde dann zur weiteren Tagesordnung über Themen der Kreisheimatpflege unter Leitung von Mensing übergegangen. Aktuelle Berichte aus den Heimatvereinen Borken, Burlo, Gemen, Marbeck, Weseke, Gescher, Hochmoor, Heiden, Raesfeld, Erle, Reken, Südlohn, Oeding, Velen und Ramsdorf rundeten den informativen Abend ab, bevor sich alle bis zur Herbsttagung in Südlohn verabschiedeten. Weitere Informationen über tolle Veranstaltungen der beteiligten Heimatvereine oder des „Kult“, kann über die Homepage https://www.kult-westmuensterland.de/ in Erfahrung gebracht werden.

Osterfeuer für Groß und Klein

Schon von weitem war das meterhoch geschichtete Holz für das Osterfeuer zu sehen, das gegenüber dem Heimathaus in Hochmoor auf einem Acker aufgetürmt lag. Heinz Grös-brink – Vorstandsmitglied im Heimatverein - hatte wieder sorgsam am Nachmittag, das Holz mit einem Radlader zusammengeschoben, so das sichergestellt war, das kein Tier Schaden nehmen konnte.
Auch Heinz-Peter Schulz, den alle im Dorf nur „Boris“ rufen, hatte als stellvertretender Vorsitzender schon alles perfekt vorbereitet. Getränke standen bereit und von seinem Grill verbreiteten schon die ersten Würstchen ihren wohlriechenden Duft. „Jetzt kann es losgehen“ bemerkte er und freute sich ganz besonders über das tolle Wetter, den die Sonne strahlte und das Gelände am Heimathaus, das am Wochenende davor von fleißigen Händen hergerichtet wurde, leuchtete im schönsten Sonnenschein.

Dazu passte auch das schöne Ambiente, das zahlreiche Vorstandsfrauen um Birgit Schulz auf dem ganzen Gelände hergerichtet hatten. Zahlreiche festlich mit Blumen dekorierte Sitzgarnituren luden regelrecht zum Verweilen und klönen ein.
Am späten Nachmittag füllte sich das Gelände dann sichtlich und schnell wurde klar, dass viele junge Eltern mit ihren kleinen Kindern das Osterfeuer anschauen wollten. „Darauf haben wir gehofft und waren vorbereitet“ lachte Mechthild Schlüter, den sie hatte viel Spielzeug für die „kleinen“ bereitgestellt und so wuselte es rund um das Heimathaus nur so von spielenden Kindern, die sichtlich ihren Spaß hatten. Aber auch die vorbereitete Feuerschale für das Stockbrotbacken fand großen Zuspruch, denn die Kinder saßen bald dicht gedrängt rund um die sorgsam überwachte Feuerstelle und hielten mit sichtlichem Spaß die von Mathilde Grösbrink vorbereiteten Teigstöcke über die Glut.
Getränke und Bratwurst fanden schnell reißenden Absatz denn immer mehr Besucher fanden sich ein um sich das Brauchtum des Osterfeuers nicht entgehen zulassen. „Das so viele Kinder hier sind freut uns ganz besonders“, schmunzelte Heinz Grösbrink und als Hüter des Feuers zündete er bereits viel früher als geplant das Osterfeuer an.

Dichtgedrängt bestaunten dann Groß und Klein die meterhoch flackernden Flammen, die unter den wachsamen Augen der freiwilligen Feuerwehr Hochmoor in den Himmel schossen. „Wir haben uns aber noch etwas Besonderes für die Kiddis ausgedacht“ freute sich Mike Schulz als Löschzugführer, denn alle Kleinen durften dann unter fachmännischer Aufsicht einmal einen Löschschlauch halten und gekonnt die Wasserfontänen in Richtung Osterfeuer spritzen. Da war das Gedränge schnell groß und Schulz freute sich der vielen leuchtenden Kinderaugen.

Es war ein reges Kommen und Gehen und viele Hochmooraner nutzten den Osterspaziergang am Nachmittag noch zum Verweilen an dem späten immer noch warmen Ostersonntag.
„Alles weg“ schallte es dann vom Grill und so wurde gegen 22:00 Uhr so langsam zusammengepackt. „Das war ein rundum gelungener schöner Tag“ schwärmte „Boris“ Schulz und so ist für die Vorstandsmitglieder im Heimatverein zu hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder das Osterfeuer bei so herrlich schönem Wetter stattfinden kann. Verdient haben sie es!

Frühjahrsputz am Heimathaus

Kräftig in die Hände gespuckt haben am vergangenen Samstag die Vorstandsmitglieder und Helfer des Heimatvereins Hochmoor beim Frühjahrsputz, derweil die Heimathausbienchen im Gebäude den Putzlappen schwangen. Nach den langen Wintermonaten ist einfach eine solche Reinigungskur notwendig, sagt Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz um den Besuchern und Gästen zum Beginn der Saison ein ansprechendes Ambiente präsentieren zu können.

Diese Aktion ist schon fast Routine bei den erfahrenen Vorstandsmitgliedern denn sie sind ein eingespieltes Team und wissen genau was sie alles unter die Lupe oder besser unter die Harke oder Schere nehmen müssen. Die Beetanlagen rund um das Gelände haben immer eine Überprüfung nötig, denn die Pflanzen und das Buschwerk müssen bearbeitet und beschnitten und die Anlagen aufgehübscht werden. Dazu zählt auch das Kräuterhochbeet als Blickfang an der Rückseite der Anlage und ebenfalls muss das Insektenhotel in Augenschein genommen werden damit diese sich hier heimisch fühlen. Heimatfreunde sind immer auch Natur- und Vogelfreunde und deshalb zählen auch einige Vogelnistkästen zur Ausstattung des Geländes das vom wunderbaren alten Baumbestand umgeben ist und sich die Vogelwelt hier wohlfühlen kann. Bäume werfen Laub ab und da muss zum Frühjahr nochmal nachgebessert werden um die restlichen Blätter vom Winter zu beseitigen die auch in die Dachrinnen des Hauses gelandet sind und weg müssen. Mit einer schweren Walze ist die Rasenanlage abgewalzt worden, damit der Boden fester wird und Unebenheiten beseitigt werden. Die Vorstandsfrauen bekamen deutlich zu spüren, das das neue Innenleben nach der Sanierung der Sanitäranlagen und des Küchenbereichs die Reinigungsarbeit deutlich erleichtert.

Nun sind Besucher erwünscht und die ersten stehen schon vor der Tür, wenn nach Ostern die Vorstandsabordnungen der fünfzehn Heimatvereine des Bereichs Borken hier zu Gast sind und sich auch ganz nebenbei von der Sanierung und Umgestaltung innerhalb des Heimathauses überzeugen können. Zahlreiche Anmeldungen aus Vereinen, Gruppen und Verbänden liegen bereits vor und wer dieses idyllische Ambiente nutzen möchte, sollte sich rechtzeitig vormerken lassen.

Das Museum in Obergeschoss des Hauses kann an allen Tagen nach vorheriger Anmeldung (Telefon 02863/1856) besichtigt werden mit Führung. Ab dem 4. Mai ist an jedem Samstag bis Ende September das Heimathaus von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet, größere Gruppen sollten sich auch hierfür anmelden. Das Osterfeuer wird am ersten Ostertag neben dem Heimathaus entzündet und Besucher und Gäste sind am 17 Uhr willkommen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt auch für Kinder, die sich mit Stockbrot backen die Zeit vertreiben und das Backwerk genießen können.

Eine Bereicherung erfährt die Anlage noch mit dem Aufstellen von zwei Blauschafen als Friedenslämmer, die der stellvertretende Vorsitzende Heinz-Peter (Boris) Schulz am Ostermontag aus Schöppingen abholen wird. Der Frühjahrsputz wurde den fleißigen Helfern zum Abschluss mit einem leckeren Menü im Imbiss von Ulrich Vogt versüßt, der in jedem Jahr sein Pferd kostenlos für den St. Martinszug des Heimatvereins zur Verfügung stellt. Mit dem Dank des Vorsitzenden an alle Helfer wurde einmal mehr eine gelungene Aktion beendet.

Frühjahrstagung in Hochmoor

Am Mittwoch nach Ostern, 24. April ist der Heimatverein Hochmoor Gastgeber der Frühjahrstagung der Vorstandsabordnungen aus den fünfzehn Heimatvereinen des Bereichs Borken. Zunächst treffen sich die Teilnehmer um 17 Uhr am Informationsstand am Eingang zur Fürstenkuhle, Vennetütenweg.

Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz wird die Gäste in Empfang nehmen und bei einem kurzen Spaziergang gibt es dann Erläuterungen zur Geschichte dieses Naturschutzgebietes mit dem vor einiger Zeit angelegten Bohlenweg, Nach dieser Exkursion wird dann die Frühjahrstagung gegen 18 Uhr im Heimathaus an der Landsbergstraße fortgesetzt, wo stellvertretender Kreisheimatpfleger Alois Mensing aus Ramsdorf die Heimatfreunde begrüßen wird.

Dann erfolgt ein Austausch untereinander mit Berichten und Neuigkeiten aus den einzelnen Heimatvereinen, bevor dann die Geschäftsstelle der Kreisheimatpflege informiert, unter anderem über das Projekt Erstellung eines „Memory-Spieles“ für das Kreisgebiet Borken unter Beteiligung der Heimatvereine. Auch über die Auslobung „Heimatpreis 2019“ des Kreises Borken wird informiert wie über das Mundartvestival in Erve Kots in Lievelde/NL am 23. Juni.

Der „Münsterlandtag“ findet am 16. Juni im kult in Vreden statt, der Grenzüberschreitende Heimattag am 14. September in Burlo, der Westfalentag in Hattingen am 21, September und der Tag des Platt/Dialectdag am 28. Oktober in Dinxperlo/Suderwick. Gastgeber der Herbsttagung ist dann der Heimatverein Südlohn.

"Montagsfahrer" Hochmoor gestartet

Bei herrlichstem Wetter starteten nun am Montag von der „Grünen Mitte“ in Hochmoor aus, die „Montagsfahrer“ des Heimatvereins Hochmoor, geführt von Günter Sicking und Reinhold Thiede, zur zweiten Ausfahrt in diesem Jahr. Rund 37 Radler hatten sich gegen 14:00 Uhr gutgelaunt aufgemacht, denn das Ziel war diesmal das Bauernhofcafé Weitenberg-Hölker in Tungerloh-Pröbsting am Rande der Coesfelder Heide (Hünsberg) und dem Naturschutzgebiet Kuhlenvenn. Hier erwartete sie neben einer mit reichlich Kuchen und Schnittchen gedeckten Kaffeetafel auch eine interessante Informationsveranstaltung zum Thema Verkehrssicherheit.

Auch Heiko Nienhaus als Sparkassen-Geschäftsstellenleiter in Hochmoor hatte es sich nicht nehmen lassen, kurz bei der Kaffeetafel der Montagsfahrern vorbeizuschauen und der Gruppe für die Ausfahrten einige Utensilien für die Fahrradsicherheit in Aussicht zu stellen.

Bernhard Sieverding als Abteilungsleiter des Fachbereiches Verkehr (36.1) des Kreises Borken für Verkehrssicherung und Verkehrsaufklärung zuständig, war der Einladung der Montagsfahrer gerne gefolgt und referierte über aktuelle Themen der Verkehrssicherheit. Zu seiner Unterstützung gesellte sich Franz-Josef Menker, als ehemaliger Polizeibeamter der Kreispolizeibehörde Borken und nun munterer Montagsfahrer im Heimatverein Hochmoor.

Neben allgemeinen Hinweisen zum Verhalten von Radfahrern im Verkehr, stellte er auf Anfrage der Organisatoren der Radlertouren einiges unmissverständlich klar. So zum Beispiel das Absichern beim Überqueren der Straßen einer großen Gruppe. Hier wies er darauf hin, dass niemand außer der Polizei die Berechtigung habe, den fließenden Verkehr durch Anhalten auf der Straße durch eigene Posten zu stoppen. Besser sei es sich mit Warnweste an den Straßenrand zu stellen und so z. B. durch schwenken von kleinen auffälligen Fahnen den fließenden Verkehr zum Anhalten zu bitten. Letztlich muss jeder Radler aber für sich eigenverantwortlich die Straße überqueren. Auch die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften für einen „Radler-Verband“ wie etwa Radrennfahrer seien hinsichtlich von Abständen und der Absicherung der einzelnen Fahrer sehr streng.

Anschließend stellte er noch einige Broschüren zum Thema Verkehrssicherheit bereit, die er den Teilnehmern reichlich zur Verfügung auslegte. Im Anschluss wies er noch auf den diesjährigen, auch in Gescher in der Zeit vom 01.05.2019 bis 21.05.19 stattfindenden Wettbewerb „STADTRADELN“ hin, der Spaß und Begeisterung für das Thema Fahrrad und Klimaschutz voranbringen soll. Gesucht werden die fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radelnden in den Kommunen selbst. Mitglieder der kommunalen Parlamente radeln in Teams mit BürgerInnen um die Wette. Innerhalb von 21 zusammenhängenden Tagen sammeln sie möglichst viele Fahrradkilometer – beruflich sowie privat. Schulklassen, Vereine, Organisationen, Unternehmen, BürgerInnen etc. sind ebenfalls eingeladen, eigene Teams zu bilden. Wer sich anmelden möchte kann dies online unter https://www.stadtradeln.de/gescher tun.

Osterfeuer am Heimathaus

Traditionsveranstaltungen werden auch in Hochmoor gepflegt und in der Bevölkerung hochgehalten und dazu zählt seit Jahrzehnten auch das Osterfeuer am Heimathaus, das der Heimatverein einmal mehr organisieren wird und am Ostersonntag bei anbrechender Dämmerung entzündet werden soll. Bereits ab 17 Uhr an diesem Tag wird die Veranstaltung für alle Gäste durch den Heimatvereinsvorsitzenden Reinhold Gertz eröffnet und ein Vorstandsteam mit Heinrich Grösbrink, Rolf Schlüter, Wilhelm Lütkenhaus, Heinz-Peter (Boris) Schulz werden sich auch um das leibliche Wohl kümmern.

Kurz zuvor wird das deponierte Feuerholz angefahren und damit ist dafür gesorgt, das sich erst gar keine Tiere im Osterfeuer eine Herberge nehmen können. Am Osterfeuer dürfen natürlich auch Oster- und Volkslieder gesungen werden und die Unterhaltung wird ebenfalls nicht zu kurz kommen. Bei hoffentlich frühlingshaften Temperaturen bietet es sich förmlich für die Bürger an, den Osterspaziergang als Abschluss des Tages mit der Familie beim Osterfeuer in guter Gesellschaft ausklingen zu lassen.

Damit nicht nur an Ostern die idyllische Parkanlage in neuem Glanz erstrahlt wird am kommenden Samstag, 13. April ab 9 Uhr kräftig in die Hände gespuckt, wenn die Vorstandsmitglieder und auch weitere Helfer die gesamte Außenanlage aus dem Winterschlaf holen und auch das Innenleben des Hauses unter den Putzlappen genommen wird. Den Helfern winkt zum Abschluss ein leckeres Menü. Vorsitzender Reinhold Gertz lädt alle Bürger des Dorfes und auch Gäste zum Besuch des Osterfeuers in Hochmoor ein.

Frühjahrsputz am Heimathaus

Wenn der Frühling kommt erwartet der Heimatverein Hochmoor wieder viele Besucher und Gäste die sich hier umsehen wollen und gern das idyllische Ambiente zum Verweilen und mehr nutzen. Damit die Parkanlage nach den langen Wintermonaten wieder zu einer Wohlfühl-Oase wird, heißt es im Vorfeld zunächst einmal Hand anlegen für Vorstand und freiwillige Helfer und das soll am Samstag, 13. April ab 9 Uhr geschehen.

Das gesamte Areal wird unter die Lupe genommen und dabei die Beete und das Strauchwerk mit den Pflanzen auf Vordermann gebracht, die Rasenanlage gesäubert, das Kräuterhochbeet aufgehübscht, Insektenhotel kontrolliert, Vogelnistkästen kontrolliert und die Dachrinnen gesäubert. Eine Menge Arbeit um wieder ein einladendes Bild für die kommende Saison zu bieten.

Nach getaner Arbeit winkt allen Helfern ein leckeres Mittagsmenü als kleines Dankeschön für ihren großen Einsatz. Auch die ersten Hochzeitsgäste haben sich bereits angemeldet, die gern in einem urigen Ambiente ihre standesamtliche Trauung feiern wollen. Am 24. April ist der Heimatverein Gastgeber und Ausrichter der Frühjahrstagung für die Vorstandsabordnungen der 15 Heimatvereine des Bereiches Borken.

Eine Bereicherung und Aufwertung erfährt die Parkanlage am Heimathaus durch die Aufstellung zweier Blauschafe als Friedenslämmer aus witterungsbeständigem Material. Diese Aktion wurde vor einige Zeit von der Metelener Künstlerin Ingrid Hagen angestoßen und ist bereits in den Kreisen Steinfurt und Coesfeld angelaufen und nun auch im Kreis Borken. Der Heimatverein Hochmoor hat zwei dieser Schafe erworben und stellvertretender Vorsitzender Heinz-Peter (Boris) Schulz wir sie am Ostermontag in Schöppingen abholen, wo die bestellten Schafe an ihre Paten übergeben werden und zum Heimathaus bringen. Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz erwartet zahlreiche Helfer für den Frühjahrsputz am 13. April.

„Eine blaue Herde für den Frieden“...

...ist eine Kunstaktion der Metelenerin Ingrid Hagen, die diese vor einiger Zeit für das Münsterland auf den Weg gebracht hat. Es handelt sich dabei um marineblaue Schafe aus künstlichem und wetterfestem Material zweier Projektentwickler, die diese Idee bereits im Jahre 2009 auf den Weg gebracht und die Schafe durch ganz Europa schickten als Zeichen für menschliches Miteinander.

Diese Idee griff Ingrid Hagen auf und nachdem bereits in den Kreisen Steinfurt und Coesfeld einige hundert Schafe an markanten Stellen aufgestellt wurden, sollen sie jetzt im Kreis Borken zu finden sein wenn interessierte Personen und Vereine diese Aktion unterstützen möchten. Der Heimatverein Hochmoor hat inzwischen zwei dieser Blauschafe in einer Größe von 60 cm hoch und 80 cm lang bestellt und wird sie als Bereicherung der idyllischen Parkanlagen am Heimathaus aufstellen.
Am 22. März werden die bestellten Schafe für den Kreis Borken nach Schöppingen in die Ortsmitte zum Jugendheim gebracht und wer dort beim Aufstellen mithelfen möchte, darf sich ab 16 Uhr einfinden. Vier Wochen werden die Lämmer dort als Herde stehen und ihre Friedensbotschaft „Alle sind gleich – Jeder ist wichtig“ in die Welt hinaussenden, heißt es dazu. Ein Lamm der Herde wird nach Ostern als offizieller weltweiter Friedensbote die weite Reise nach Asien antreten, nachdem in Australien, Amerika und Afrika bereits ein Friedensschaf gesandt wurde. Damit seien auf allen Kontinenten weltumspannend Brücken gebaut worden, so die Initiatorin. Am Ostermontag werden die Lämmer offiziell im Rahmen einer kleinen Veranstaltung ihren Paten zu treuen Händen übergeben, inclusive Ohrmarke und Papiere.

Die Schafe für den Heimatverein Hochmoor werden am Ostermontag vom stellvertretenden Vorsitzenden Heinz-Peter (Boris) Schulz in Schöppingen abgeholt und zum Heimathaus gebracht.

Aus der Mitgliederversammlung...

Auf ein äußerst arbeitsreiches aber auch erfolgreiches Vereinsjahr 2018 konnte der Heimatverein Hochmoor e.V. Jetzt auf der Jahreshauptversammlung im Heimathaus zurückblicken. Das freute auch den Vorsitzenden Reinhold Gertz bei seiner Begrüßung und dabei hieß er auch aus guter Verbundenheit mit Andreas Frohning, Stadtarchivar in Gescher und Reinhold Löhring vom Heimatverein Gescher die Abordnung aus Gescher willkommen und vom Heimatverein Velen Dr. Franz-Josef Messing als Vorsitzender und Albert Finke vom Vorstand. Nach der Totenehrung und der Protokollverlesung ließ Vereinschef Gertz dann das vergangene Jahr Revue passieren, bei einem reich gefüllten Terminkalender den das Jahr mit sich gebracht hatte. Von der Müllaktion gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr über Osterfeuer, Frühjahresputz, Eröffnungsfeier nach dem Umbau, Besuch des Heimatvereins Velen, Erntedankfest, St. Martinsumzug, Aufstellen des Weihnachtsbaumes, Nikolausfeier bis hin zum Weihnachtskonzert am Heimathaus mit dem Jugendblasorchester Hochmoor als Abschlussveranstaltung des Jahres.

Darüber hinaus werden regelmäßig einmal im Monat die idyllischen Parkanlagen am Heimathaus gepflegt sowie das Areal um den Torfstecher in der Grünen Mitte und die Heimathausbienchen kümmern sich um das Innenleben des Heimathauses. An den Frühjahrs- und Herbsttagungen der Heimatvereine des Bereichs Borken nimmt immer eine Abordnung teil wwie auch an weiteren überregionalen Veranstaltungen auf Bezirks- und Landesebene. Ein Archivteam kümmert sich um die Aufarbeitung der Heimatgeschichte des Dorfes und zu jedem Termin werden nach Absprache Führungen im Museum des Hauses durchgeführt und das nutzten im vergangenen Jahr 1.620 Besucher.

Gefragt ist das Haus immer mehr auch aufgrund seiner Idylle für standesamtliche Trauungen und nicht vergessen werden auch die Mitglieder bei hohen und runden Geburtstagen. Verschlungen haben die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen rund 66.000 Euro an Kosten und durch Spenden von Banken und der Bürgerstiftung Gescher, konnten vor allem aber aus öffentlichen Mitteln dafür rund 53.000 Euro gegenübergestellt werden. Aufgrund des vorsorglich angesparten Finanzpolster musste sich der Heimatverein mit diesem Defizit keineswegs blank machen und das gute Ergebnis hat der Verein in ganz besonderer Weise seinen Vorstandsmitgliedern und Helfern zu verdanken die eine enorme Eigenleistung einbrachten, durch die dieses tolle Abschluss ergebnis erst ermöglicht wurde. Hierfür galt den Helfern in besonderer Weise ein dickes Lob des Vorsitzenden.

Souverän detailliert trug Rolf Schlüter das besonders umfangreiche Zahlenwerk vor und konnte ein Plus als Überschuss des Geschäftsjahres, wie auch ein immer noch gutes Finanzpolster trotz Baumaßnahme vermelden. Sein Zahlenwerk hatte Reinhold Thiede, der mit Hubert Hoffboll den Prüfdienst übernommen hatte, nicht zu beanstanden. Für Hoffboll prüft jetzt Jürgen Flötgen. Aktuell zählt der Heimatverein nun 259 Mitglieder. Aus dem Vorstand schieden turnusmäßig Jürgen Parnow, Klaus Klavon, Markus Lanfer, Rolf Schlüter, Albert Kerkfeld und nicht zuletzt auch der Vereinschef selbst aus. Alle wurden einstimmig wieder gewählt und zusätzlich neu in den Vorstand wurde Walter Sandkühler als einer der Chefs der Montagsfahrer im Heimatverein gewählt, um damit auch eine bessere Verbindung von den Montagsfahrern zum Vorstand zu haben. Durch die Anschaffung von technischem Gerät wie Beamer und Leinwand in Höhe von 2.000 Euro, die ausschließlich von der Aktion "Heimat-Scheck" des Landes NRW übernommen wurden war es möglich zum Abschluss des Abends einen Film von Stadt-TV Gescher über das Jahr 2017 zu präsentieren der großen Anklang fand.

„Es war ein rundum arbeitsreiches und zufriedenstellendes Jahr das uns erheblich nach vorne gebracht hat,“ lobte zum Abschluss Reinhold Gertz die Handwerksbetriebe, Vorstandsmitglieder, Helfer und Sponsoren für ihr großes Engagement von dem der Verein lange zehren könne. „Nur gemeinsam ist man stark“ und das hat sich beim Heimatverein in besonderer Weise gezeigt, hieß es zum Abschluss der Versammlung.

Mitgliederversammlung steht an!

Die Mitglieder des Heimatvereins Hochmoor sind am Freitag, 15. Februar um 20 Uhr zur Jahreshauptversammlung im Heimathaus eingeladen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Reinhold Gertz und der Protokollverlesung folgt ein umfangreicher Jahresrückblick über das ereignisreiche Jahr 2018 durch Reinhold Gertz. Den Kassenbericht wird Rolf Schlüter als Chef über die Finanzen erstatten und nach dem Bericht der Kassenprüfer und der Wahl neuer Kassenprüfer folgen Wahlen zum Vorstand. Bekannt gegeben werden auch die Veranstaltungstermine für 2019 mit zahlreichen Möglichkeiten nicht nur für die Mitglieder.

Auf dieser Versammlung wird im Rahmen des Rückblicks vor allem auch über die inzwischen abgeschlossenen Sanierungsmaßnahmen informiert mit einer detaillierten Kostenaufstellung der Maßnahme und der Finanzierung dieses Objektes. Das dürfte Vielen interessieren und danach sind alle zum gemütlichen Beisammensein mit Themen rund um den Heimatverein sowie Anregungen und Hinweise zur Vereinsarbeit eingeladen. Vorsitzender Reinhold Gertz hofft auch aus diesen Gründen mit einer regen Beteiligung.

Backtermine

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